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Der Dienstanlass wurde zum Ernstfall

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Extranet

Willkommen bei der Regionalen ZSO Wohlen

Scoul 2015 04

Der Dienstanlass wurde zum Ernstfall


Zivilschützer aus der Region Wohlen haben in Scuol beim Aufräumen der Unwetterschäden geholfen.

Geplant war die Woche im Jahresprogramm der regionalen Zivilschutzorganisation (ZSO) als überkantonaler Dienstanlass in Scuol. Dafür waren bereits verschiedenste Arbeitsplätze rekognosziert worden.
Aus aktuellem Anlass wurde alles anders. Die Woche vom 02. – 07. August 2015  quasi über Nacht zum Katastrophen-Nothilfe-Einsatz. Die heftigen Gewitter vom 23. und 24. Juli 2015 über der Region Scuol haben immense Schäden angerichtet. Insbesondere durch die gewaltigen Schlamm- und Gerölllawinen wurden grosse Gebiete verwüstet. Welche Naturgewalten in solchen Lawinen stecken, liess sich beim Anblick der entstandenen 10 Meter tiefen und bis 30 Meter breiten Schluchten lediglich erahnen.

Brücken und Wege verschluckt
Vom Unwetter betroffen war auch die ursprünglich vorgesehene Unterkunft für die ZSO–Angehörigen in Pradella. Sie ist nach dem Niedergang einer Schlammlawine unbewohnbar geworden.
Ersatz fanden die Wohler Helfer dank vereinten Anstrengungen und der Unterstützung der Gemeinde Scuol schliesslich kurzfristig in Sent.


Entsprechend waren wir schon vor der Abreise nach Scuol gefordert. Musste doch auch der Bedarf an benötigten Gerätschaften bis zu letzten Minute immer wieder angepasst werden. Der Einsatz der 27 Zivilschützer in Scuol erhielt eine ganz andere Bedeutung, schreibt Beat Herzog, Abteilungsleiter Militär und Bevölkerungsschutz in Wohlen und Kommandant der regionalen Zivilschutzorganisation.

Die Zivilschützer hätten 1:1 dort helfen und unterstützen können, wo Not am Manne gewesen sei und die Infrastruktur instand gestellt werden musste.


Gearbeitet wurde auf insgesamt 12 verschiedenen Arbeitsplätzen, insbesondere in den Nebentälern Pradella, Val Lischana, Val Plavna, Val Zuort, Val Clozza aber auch in Ftan, Sent und Sur En. Dabei galt es primär Fahr-, Bike und Wanderwege wieder begehbar zu machen und mit neuen Holzbrücken zu erschliessen.

Im Val Lischana mussten das Holz und die notwendigen Gerätschaften für den Bau der neuen Holzbrücke über rund 200 Hundert Höhenmeter zu Fuss über eine Geröll-Landschaft nach oben getragen werden.

In Tarasp kamen zur Planierung eines ausgewaschenen Fahrweges Bagger und Spezialfahrzeuge zum Einsatz, die von Zivilschützern bedient und gesteuert wurden.


Selbstständig gearbeitet
Praktisch auf sämtlichen Arbeitsplätzen wurde selbständig gearbeitet und auch in der Ausgestaltung der Brücken hatten die Zivilschutzgruppen weitgehend freie Hand.
„Zu motivieren brauchte man angesichts der Schäden niemanden, denn jeder im Einsatz stehende Zivilschützer setzte sich voll ein, um die gesetzten Ziele für diese Woche zu erreichen“ lobt Beat Herzog.
Einen rechten Anteil an der Motivation hätte auch die ausgezeichnete Verpflegung aus der eigenen Küche gehabt. Deren Mannschaft unter der Leitung von Jochen Külling sei besorgt dafür gewesen, dass alle bei Kräften blieben.
Am Schluss gab es eine persönliche Dankesbotschaft des Gemeindepräsidenten von Scuol, Herrn Christian Fanzun und ein kleines Präsent für jeden Zivilschützer.


„Fazit: Die ZSO Wohlen konnte bei diesem Einsatz ihr Können und somit ihre Kernaufgabe unmittelbar unter Beweis stellen und erhielt grossen Dank und Anerkennung durch die Einwohner der Gemeinde Scuol sowie zahlreicher Touristen“, hält Kommandant Beat Herzog abschliessend fest.

 

 

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